Workaway privat

 

Genau zwei Wochen verbringen wir bei Bekannten in Reus, helfen ein wenig mit in ihrer Finca, im Garten und im Haus. Wir dürfen vier alte Stühle neu polstern, das macht mir besonders Spass! Ein alter Schreibtisch muss abgeschliffen und neu lackiert werden. Ein Baum hat seine Äste weit über das Dach gestreckt und reibt die Äste an den Dachrinnen, Martin steigt auf die Leiter und schneidet  sie ab, was einen Riesenhaufen Äste gibt, den wir zu Brennholz zerkleinern. Ein kleines Haus auf der Parcela muss für neue Mieter ausgeräumt und geputzt werden. Der Kamin der „Barbacoa“ verlängert werden, damit der Rauch besser abziehen kann. Es ist fast wie Workaway, aber mit Leuten, die wir schon lange kennen und früher auch schon besucht hatten. Sie sind schon beide über 80 Jahre alt, haben aber immer noch viele Ideen im Kopf, die oft ihre eigenen Körperkräfte etwas übersteigen. Wir bewundern sie sehr, wie sie ihr Leben mit all den Einschränkungen des Alters meistern. Neben den Arbeiten kochen wir oft zusammen, gehen einkaufen, und erfahren viel über die früheren Zeiten, als unsere Bekannte in die Schweiz kam, um bei ihrer Tante zu arbeiten.
Den Plan, von Barcelona aus die Balearen zu besuchen, lassen wir jetzt definitiv ins Wasser fallen. Über Ostern haben wir keine Lust, uns auf die Strassen in das Getümmel der spanischen Touristen zu stürzen, die in der Semana Santa am liebsten viel und weit herumfahren. Gerade nach Ostern sind dort wieder Gewitter angesagt – ein Zeichen des Himmels. Wir werden uns wirklich ein andermal mit diesen Inseln anfreunden.

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