Ausrüstung

Hier geht es uns darum, einen kleinen Überblick über unser Material zu geben, das wir als unentbehrlich ansehen für unsere Reise.
Wir sitzen zum Beispiel nicht mehr so gern auf dem Boden, deshalb haben wir im Laufe der Zeit verschiedene Stühle getestet, zum Teil abgeändert, z.B. die Beine gekürzt, damit sie nicht mehr zur Tasche rauslugten. Aber nun haben wir die Besten gefunden, klein, leicht und trotzdem bequem. Die Stühle von Helinox sind ein Luxus, genial und nicht mehr wegzudenken aus unserer Ausrüstung! Wir brauchen sie am Mittag, wenn wir ein schönes Plätzchen finden zum Pause machen und natürlich zum Sonnenuntergänge geniessen, Kochen, Essen, Lesen, Schreiben,….

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Sie sind sogar bei engen Platzverhältnissen brauchbar

Der Tisch ist eine Abänderung von einem Exemplar, das etwas grösser war. Er ist aus Aluminium, Martin hat alle Stangen und Stäbe gekürzt um ihn auf die perfekte Grösse zu reduzieren. Auch ihn würden wir nur sehr ungern hergeben. Zum Kochen, Essen, Schreiben, Velo reparieren, ….Wir haben zwei verschiedene Schlafmatten, Martin eine superleichte und kleine von Thermarest und Barbara eine etwas dickere und deshalb auch im Umfang etwas grössere von Exped. Diese hat in England, nach einem Jahr voll im Einsatz plötzlich einen dicken Bauch bekommen, die Stege im Innern der Matte haben sich gelöst, ein bekanntes Problem bei diesen Matten.
Wir kauften eine etwas ungemütlichen Zwischenlösung, die zu sehr auf die Kälte am Boden reagiert hatte, und sehr viel Luft verlor (nachts mindestens einmal halb aus dem Schlafsack kriechen und aufblasen). Und das jede Nacht im Zelt im September, Oktober und November. Weihnachten hat sie sich eine „de luxe“ von Exped gekauft, die bequemer ist als viele Matratzen, auf denen sie schon geschlafen hat. Martins Matte hat jetzt das gleiche Problem, irgendwo verliert sie ganz wenig Luft, so dass er sie immer nachts aufblasen muss.Die Schlafsäcke sind mit Daunen gefüllt und können sehr klein gepackt werden. Auch diese sind nach den zwei Jahren Dauergebrauch (und einmal waschen) etwas dünner geworden. Bei Temperaturen unter 7°C müssen wir etwas nachhelfen mit Thermowäsche, warmen Socken und den Daunenjacken. Sogar mit Eis am Zelt am Morgen, haben wir die Nacht ohne zu frieren überstanden.

Der Laptop ist ein Acer, der eine sehr gute Batterie hat, damit wir nicht zu oft den Steckdosen hinterherlaufen müssen. Um all unseren Bürokram zu erledigen, den Blog zu schreiben, die Fotos der Kamera zu bearbeiten und zu speichern. (zusätzlich haben wir auch eine externe Harddisk, auch für Fotos, Filme und Sicherheit)
Das Tablet, ein IPad der ersten Generation (6 Jahre alt), mit grossem Speicher (64GB), vor allem wegen der Karten-App (Pocket Earth) mitgenommen, die auch offline super funktioniert und uns beim Planen, ab und zu auch beim Fahren den Weg zeigt. Eigentlich zu gross und zu schwer, aber ein Komfort beim Lesen oder Fotos der Handys anschauen, und zum Skypen mit unseren Kindern und Freunden.
Fotos machen wir mit einer Nikon 1 >J5, mit einem 10-100 mm, 1:4-5,6 VR Objektiv, mit dem wir auch weiter entfernte Tiere heranzoomen können. Eine Superkamera mit allem was wir brauchen,und noch vielem mehr! ZB. kann sie ein WLan machen, das das Handy empfangen kann, mit einer App können wir die Fotos machen, wenn wir auf den Fahrrädern sitzen und am Fahren sind. Dazu gehört auch ein kleines, leichtes, dreibeiniges Stativ. An den Fahrrädern haben wir eine Batterie, die wir aufladen mit dem Dynamo, damit können wir unsere Handys, das GPS, das Tablet, einen kleinen Lautsprecher und die Lampe aufladen. Das Solarpanel, das wir auch noch dabei hatten, ist wieder zuhause, es ist nicht so effizient wie die Dynamos.
Das GPS, ein Garmin Edge Touring, hat gute und schlechte Seiten, wir benutzen es fast nur zum Aufzeichnen unserer Route und während dem Fahren zum Schauen, ob der Weg, den wir wählen, auch irgendwo wieder herauskommt. Fast nie lassen wir es eine Route vorschlagen, weil das fast immer verhängnisvoll ist und uns meistens nur auf Umwegen und mit Ärger zum Ziel führt.