Wir entdecken etwas Neues

Die Zeit bei MammaColette vergeht im Flug. Wir machen täglich Yoga unter Palmen, manchmal macht auch Samira mit, ein Mädchen von einer Familie, die hier mit dem Wohnmobil steht.
Ausflug mit Werner nach Trapani, Eis essen. Leider ist es noch ein bisschen trostlos, weil Zona arancia ist und nur wenige Menschen unterwegs sind in den Gassen.

Eis im Brioche! das ist eine volle Mahlzeit!

Nach Tagen mit Regen und Windböen bis zu fast 70km/h gibt es zum Abschied noch eine Riesenpizza!

Unser Zelt ist sicher im Gartenhäuschen untergebracht

Unser nächstes Ziel ist El Bahira in San Vito lo Capo, ein Wander- und Kletterparadies. Viele der Leute, die wir diesen Winter kennengelernt haben, waren schon da zum Klettern.in zwei Tagen fahren wir dorthin, es ist eine schöne Stecke und wir haben einen wunderschönen Platz zum Übernachten!

Wir lernen Erika und Hansruedi kennen, Schweizer, die vor kurzem das Klettern für sich entdeckt haben. Sie stecken uns an mit ihrem Enthusiasmus, wir besuchen sie an der Felswand, schauen ihnen zu. Und als Erika mich einlädt, es doch auch mal zu probieren, stehe ich auf und bin, ohne viel zu Überlegen in der Wand. Und klettere mit viel Unterstützung und Hilfe bis zum obersten Haken 11Meter hoch! Das Herunterkommen braucht dann etwas Überwindung. Die Angst ist gross, loszulassen, mich von der Wand zu lösen und mich dem Seil zu übergeben. Es ist gar nicht einfach für mich. Im Gegensatz Martin, der hochklettert und abseilt wie ein Profi in einem Bruchteil der Zeit, die ich gebraucht habe.
Aber das Gefühl danach ist einfach überwältigend! Da habe ich gerade wieder etwas ganz Grosses gelernt, ich bin ja mutig! Die nächsten Tage sind wir nun immer wieder irgendwo bei einer Kletterroute, die Erika für uns ausgesucht hat und klettern verschiedene Wände hoch. Dank den Beiden dürfen wir diese tolle Sportart richtig kennenlernen. Sie teilen ihr Wissen mit uns und wir haben eine grossartige  Zeit zusammen, auch neben dem Klettern.

Die Zeit vergeht im Fluge, schon zwei Wochen sind wir da! Langsam denken wir ans Weiterfahren, nach Palermo, wo wir eine Fähre nach Genua gebucht haben. Ja, so langsam geht es Richtung Heimat, wir haben uns entschlossen, ein paar Monate nach Hause zu fahren. Wir wollen wieder einmal unsere Kinder, die Familie und Freunde sehen. Die Covid Situation lockert sich langsam und wir können besser reisen.

Aber vorher fahren wir nach Isola delle Femmine in der Nähe von Palermo. Es gibt ein Wiedersehen mit Francesca, wir lernen Susanne kennen, und Werner mit Trixi ist auch da. Von hier aus kann man mit dem Zug nach Palermo fahren, das machen wir an zwei verschiedenen Tagen und versuchen, die Stadt ein bisschen kennenzulernen. Schon bald wird es gelbe Zone, die Bars dürfen dann endlich wieder Tische auf die Strasse stellen. Es hat schon Strassenmusiker und wir geniessen mit vielen anderen Menschen das schöne Wetter und diese besondere Stimmung voller Vorfreude.

Am 20. Mai steigen wir in die Fähre ein. Addio Sicilia! es war wunderschön hier!
Auf Deck kann man sogar Yoga machen, mit ein bisschen Wind!

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