Erste Tage im United Kingdom

DSC_3525 Erste Tage in UKAn den Linksverkehr müssen wir uns gewöhnen, und daran, dass unsere Rückspiegel jetzt rechts sind. Das ist anstrengend, die Autofahrer sind zwar sehr anständig, aber doch nicht ganz so respektvoll, wie die Spanier waren. Es gibt welche, die noch schnell überholen und dann ganz zackig an den Rand ausweichen müssen, wo Martin sogar mal anhalten muss, um nicht rausgedrückt zu werden.
Der Nationalpark „New Forest“ ist unser erstes Ziel, in den 2 Tagen haben wir schon einige sehr schöne Begegnungen mit den Menschen hier! Das hätten wir nicht erwartet, dass wir auch hier Aufsehen erregen mit unserem Gepäck auf den Rädern.
IMG_1024 Erste TageIMG_1025 Erste Tage in UK DSC_3498 Erste Tage in UKIm New Forest, staunen wir nicht schlecht: da stehen „wilde“ Ponies auf und neben der Fahrbahn, grasen oder spazieren über die Strasse. (Sie gehören schon jemandem, dürfen sich aber frei im Gelände bewegen).
DSC_3486 Erste Tage in UK DSC_3499 Erste Tage in UK DSC_3510 Erste Tage in UKIMG_1035 Erste Tage in UKAuf die Strasse ist immer wieder gross 40 gemalt, aber die Autos fahren viel schneller und wir denken uns, dass es sicher viele Unfälle gibt mit diesen Tieren. Es dünkt uns auch, dass es ziemlich viel Verkehr hat für einen Nationalpark, erst später merken wir, das sind 40 Meilen und nicht km/h (also etwa 60 km/h!).
Wir finden zweimal einen Zeltplatz, wo man seine eigene Toilette mitbringen muss! Naja, wir schleppen ja schon viele Sachen mit, aber eine Toilette? (würde eine Schaufel wohl auch als Toilette gelten???)
DSC_3504 Erste Tage in UKAuf einem Bauernhof, der Farmcamping anbietet, finden wir dann eine Wiese und eine Toilette die wir benützen können. Absolut basic, keine Dusche, dafür Natur und Ponies rund um die Wiese.
Internet können wir hier vergessen, sowieso finden wir kaum mehr Wifi, wir sind wohl die einzigen ohne Abo, ja überhaupt, wir sind die einzigen ausländischen Touristen. Geht denn eigentlich niemand nach England in die Ferien?
Dafür gibt es Free Wifi in Bibliotheken oder Pubs, die müssen aber offen sein, und sind selten in der Nähe des Campings.
DSC_3516 Erste Tage in UK   Wie der Name sagt, ist der „New Forest“ ein Wald, dessen Bäume nicht neu, sondern schon ziemlich alt sind. In einem Wald-Camping, der 600 Plätze hat, und  kein Zelt sollte näher als 6 Meter zum Nächsten stehen! suchen wir uns ein schönes Plätzchen, ruhig und allein zwischen den Bäumen. Wir werden noch gewarnt von einer Frau, dass die Ponies und Eichhörnchen recht zutraulich seien, und wir das Essen gut versorgen sollten. Schon während dem Aufbauen sehen wir einige Eichhörnchen durch die Gegend streifen, unter ein einsames Zelt verschwinden und auf der anderen Seite wieder hervorkommen. Die Ponies kommen gegen Abend, in kleinen Gruppen, auch hier hat es ganz Freche, die sogar versuchen, einen Plastiksack aufzureissen, da muss etwas ganz Verführerisches drin sein?!
DSC_3528 Erste Tage in UKDSC_3521 Erste Tage in UKKaum haben wir unser Zelt fertig aufgestellt, bekommen wir Nachbarn. Es ist eine Familie mit zwei kleinen Buben, ihre Freunde sind auch dabei, alle kommen aus Südafrika, wohnen aber schon längere Zeit in England.  Wir kommen ins Gespräch, und am zweiten Abend sitzen wir lange mit Ihnen zusammen, so lange, bis die Park-Guards kommen, und uns ermahnen, nun doch Stille einkehren zu lassen!  Die Nacht wird kurz, die Buben sind noch nicht im Ferienmodus und haben um 5 Uhr morgens Tagwache! Zeltwände sind leider nicht so schall-isoliert.
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Auf unseren Ausflügen durch den Wald besuchen wir Lyndhurst, Ein Dorf, das man besuchen muss, weil es so lovely ist. Aber wir verlassen nach dem Besuch der Hauptstrasse den Ort wieder, mitten durch die schönste Strasse wälzt sich der Verkehr, es hat viel zu wenig Parkplätze, die Autos fahren mehrmals hin und her, was alles noch schlimmer macht. (5 Hauptstrassen treffen sich in der Mitte des Dorfes) Es hat nicht einmal einen Zebrastreifen und viele Fussgänger stehen am Rand und versuchen vergeblich, die Strasse zu überqueren. Kennen die Engländer die Fussgängerzonen nicht? Oder eine Umfahrungsstrasse, die das Zentrum entlasten würde? (Wir erfahren einige Tage später, dass viele geplante Umfahrungen von Dörfern in den letzten Jahren aus Geldmangel nicht realisiert wurden.)
DSC_3527 1 Erste Tage in UKUns gefällt die Rundfahrt durch den uralten Wald viel besser, da stehen riesige alte Bäume, da staunen wir!
Den Camping müssen wir am Samstag verlassen, er ist ausgebucht! 600 Plätze voll! Da staunen wir wieder. Wer nur ein bisschen kann, verlässt am Wochenende die Stadt und sein Heim, um zu zelten!
Während wir übers Land weiterfahren, kommen wir an Schlössern vorbei, alte, imposante Gebäude, viele könnten besichtigt werden.
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IMG_1045 erste TageWir nehmen an, dass  diese Häuser viel Geld verschlingen und die Besitzer deshalb ihre Häuser zum Teil öffnen, um den Unterhalt zu finanzieren. Einige sind Hotels oder B&B’s, andere haben einen schönen Garten zum Besichtigen, andere vermieten Nebengebäude an Künstler, oder sie werden zum Yoga- und Meditationscenter, eines hat sogar einen Safari-Park auf dem Gelände. Sicher werden wir im Laufe unserer Reise noch andere Nutzungsarten dieser alten ehrwürdigen Gebäude kennenlernen.DSC_3511 Erste Tage in UKDer erste “english cup of Tea”!

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