Via de la Plata

Dieser Blog ist lang, er umfasst den Zeitraum von fast einen Monat. Ich möchte Zeit aufholen, damit Ihr nicht mehr so lange hintendrein lesen müsst. Wir waren auf der Via de la Plata Anfangs Juni!DSC_3063 Via de la PlataWir erreichen die Carretera National 630, eine kaum mehr benutzte, neue Strasse, vor ein paar Jahren wurde daneben eine Autobahn eröffnet! Und wir begegnen den ersten Schildern, die auf den Pilgerweg hinweisen: Camino Via de la Plata! Die ersten Pilger überholen wir auf eben dieser N 630, sie wandern am Strassenrand.
Schon von weit haben wir diese neuen Brücken gesehen, die für eine neue Strecke des Hochgeschwindigkeitszugs gebaut werden.DSC_3053 Via de la Plata
Wir erleben das erste Mal eine grosse Hitze, dazu geht es aufwärts! In einem Dorf sehe ich ein angeschriebenes Haus: „Hostal Peregrinos“, wir halten an, und wie ich eintrete, will ich nur noch da drin bleiben, es ist so schön kühl hier. Das Haus füllt sich am Nachmittag, alles Pilger, zu Fuss unterwegs nach Santiago.
Eine neue Erfahrung für uns: Wir schlafen in einem 10er Schlafraum in Kajütenbetten. Um 22.00Uhr herrscht schon Ruhe, alle schlafen! Wir sind eher den spanischen Tagesrhythmus gewohnt, da wird um diese Zeit erst gegessen. Ich schlafe leider nicht so gut wie ich gehofft habe, einer der Männer schnarcht! Und um 5.45 stehen die Ersten auf, zwar leise, aber ich werde trotzdem wach. Morgens um 7.00 Uhr sind wir allein im Schlafraum!!! Alle sind schon losgelaufen, um der Hitze ein Schnippchen zu schlagen.
Wir fahren gemütlich eine Stunde später los, die Strecke ist nicht so lang, Ziel Monfragüe Zeltplatz. Das GPS zeigt uns den Weg, es geht fast bis ins Zentrum von Plasencia, und dann müssen wir wieder hoch über einen Hügel, es ist schon Mittag und heiss! In der Mittagspause beschliessen wir, den näheren und vor allem auch besser gelegenen Zeltplatz in Plasencia anzusteuern, da können wir ein paar Tage bleiben und einkaufen gehen.
Gute Entscheidung! Der Platz liegt sehr schön an einem Fluss, etwa 2 km entfernt vom Zentrum der Stadt, erreichbar über einen Fahrradweg dem Wasser entlang!
Wir können uns mit anderen Campern austauschen, (mit einem Paar aus Frankreich, die mit Liegevelos kommen, haben wir lange Gespräche) meine Haare schneiden, am Blog schreiben, einkaufen, in der Stadt flanieren, auf der Plaza Mayor ein Caña (Bierchen) nehmen und dem Treiben zuschauen, und, und …ein Büchlein gekauft, „Via de la Plata con Bicicleta!“ Der Camino ist für Wanderer und wir wissen nie, ob wir auch mit unseren Velos voller Gepäck über diese Wege fahren können. Das Büchlein ist im März 2016 herausgekommen, also richtig up to date!
Wir durchforsten alle unsere Taschen und machen ein Päckli mit all den Sachen die wir nie oder kaum gebraucht haben. Das Päckli wird über 6 Kilo schwer! Na, da wird Martin fliegen, wenn wir weiterfahren!DSC_3062 Via de la Plata
Nichts von meinen Anhängseln an meiner Lenkertasche will ich heimsenden, alles sind Erinnerungen an spezielle Momente! (Die Flamencotänzerin hat mich unterdessen verlassen, vielleicht war es ihr zu windig da vorne dran???)
DSC_3086 Via de la PlataNach einigen Tagen Relaxen geht’s nordwärts Richtung Bejar, da sehen wir aus nächster Nähe Berge, Sierras, mit Schnee! Und wir fahren hier unten und haben über 30 Grad!DSC_3085 Via de la Plata
Das Büchlein ist genial, wir wissen jetzt, welche Wege für uns möglich sind. Auf einer endlosen Steigung treffen wir auf eine französische Familie, die unterwegs ist mit zwei Kindern, eines mit dem eigenen Velo und das andere ist angehängt an Vaters Fahrrad! Das ist ein Gewicht, und wir bewundern den Vater. Da sie immer wieder halt machen, sehen wir uns noch ein paarmal an diesem Tag und plaudern immer wieder zusammen, während die beiden Buben sich am Wasser oder mit einem Fohlen am Zaun vergnügen. Sie haben 4 Monate Zeit, um bis nach Santiago zu kommen. Schön, dass wir Leute antreffen, die eine solche Reise mit den Kindern wagen!DSC_3071 Via de la Plata
DSC_3074 Via de la Plata DSC_3065 Via de la PlataDie Nacht verbringen wir in einer Pilger Albergue, die ziemlich verlottert und ungepflegt ist. Wir schlafen  mit Blick auf die Kirche, wo sich Störche auf dem Turm ein Nest gebaut haben, bei unserer Ankunft ist gerade Flugstunde! Ja, jetzt werden sie schon bald ausfliegen, diese Vögel!
Hier verschwinden auf mysteriöse Weise meine neuen Velo-Handschuhe, die Rolf extra nach Lissabon gebracht hatte! Wir suchen, ich gehe nochmals zurück und schaue überall nach, sie kommen nicht mehr zum Vorschein! Das ist ja wirklich mysteriös! Zum Glück habe ich die alten noch nicht weggeschmissen und fahre halt mit diesen weiter. Ohne ginge es nicht so gut, ich schwitze doch sehr stark an den Händen und wenn‘s regnet wird der Handgriff so nass, dass man kaum mehr schalten kann mit nassen Händen.
DSC_3097 Via de la PlataDer Camino (der gleichzeitig auch an der alten Römerstrasse entlang geht) führt durch faszinierende Gegenden, mal müssen wir um Kühe herum laufen, die uns im Weg stehen, dann Gatter öffnen und wieder schliessen, und kaum befahrene Feldwege, und ab und zu begegnet uns ein riesiger Traktor mit einem winkenden Bauern. Die Landschaft ist sehr schön!IMG_0920 Via de la PlataDSC_3100 Via de la Plata DSC_3090 Via de la Plata
DSC_3081 Via de la PlataManchmal kommen wir über einen Hügel und begegnen dem Raubbau der Menschen, es dünkt uns wahnsinnig, zu was der Homo sapiens sapiens fähig ist! (und dies nicht im positiven Sinn!)
In Salamanca ist es ähnlich wie in Plasencia, der Camping ist ein paar Kilometer ausserhalb der Stadt, am Fluss entlang ein Fahrradweg, wir haben ein schönes Plätzchen am Schatten unter den Bäumen und können unser Wissen über das Leben der Elstern und ihre Aufzuchtmethoden erweitern!
Die Velos werden wieder einmal ganz sauber geputzt und bekommen neue Ketten, sie haben schon über 6000 Kilometer hinter sich und Martin hat sie 2x nachgezogen, jetzt ist es an der Zeit für Neue. Im Veloladen, wo wir diesen Service machen lassen, finde ich einen guten Ersatz für meine Handschuhe, die Alten schmeisse ich aber trotzdem noch nicht weg, man weiss ja nie!
Wir besuchen die Stadt, finden schöne Plätzchen, diesmal gehen wir sogar in die Kathedralen, (ja Mehrzahl, die hatten neben der alten eine neue gebaut) wo wir fast über zwei Stunden mit dem Audio-Guide verbringen und mehr und weniger Interessantes erfahren. DSC_3125 Via de la Plata DSC_3117 Via de la Plata
DSC_3237 Via de la PlataDie Via de la Plata ist wie ein Band, das sich nordwärts windet, immer wieder kommen wir an Städtchen vorbei, die seit Römerzeiten hier sind, und eine ähnliche Bauweise haben: Der Fluss, eine Burg oder ein Schloss auf dem Hügel, mindestens 5 Kirchen, davon eine Kathedrale, die Römer-Brücke, mit mehr oder weniger vielen Bögen. Meistens ist diese Brücke zur Fussgängerbrücke aufgewertet worden und auf beiden Seiten des Flusses ist Naherholungsgebiet, das mehr oder weniger gepflegt  ist, je nach den Finanzen der jeweiligen Stadt.DSC_3115 Via de la Plata
DSC_3147 Via de la Plata DSC_3110 Via de la Plata DSC_3144 Via de la Plata Wo sind denn die Fahrräder geblieben?
DSC_3141 Via de la PlataHier gehts direkt in den Himmel….
Dann Zamora, ein kleines Städtchen am Fluss Duero, ist auch nach unserem Geschmack, ohne grossen Tourismus, deshalb ist ja wohl auch der Camping geschlossen, wir übernachten in einem Hostal im 2. Stock, die Velos müssen die Treppe hoch!
Wir schlendern durch die Strassen, es ist Sonntagabend, 21.00 Uhr und die Stadt ist voller Menschen am Flanieren oder in einer der vielen Bars am Trinken und mit Freunden diskutieren! Wir setzen uns auch in eine Bar, zu einem Glas Bier bestellen wir Pinchos (Spiess), später noch ein Tellerchen gebratene Champignons. Uns geht es einfach zu gut! Die drei jungen Leute an der Bar arbeiten im Rekordtempo, es ist gestossen voll, auch draussen stehen Leute, alle bestellen und haben es lustig. Es ist beeindruckend, was diese Leute hier leisten, sich aber für jeden Zeit nehmen und uns mit einem Lächeln erklären, was hier die Spezialitäten sind!
DSC_3157 Via de la Plata DSC_3163 Via de la PlataWir verlängern unseren Aufenthalt, spazieren am Fluss entlang, besuchen die Mauern des alten Castillos. Ich schreibe am Blog und wir skypen mit unseren Kindern, und mit einem Freund, der auf dem Heimweg von seiner langen Veloreise irgendwo in Frankreich in den Alpen an der Kälte sitzt.
Abends besuchen wir unsere Bekannten in der Bar, sie freuen sich uns wieder zu sehen und wir verbringen einen gemütlichen Abend zusammen. Wir kosten eine Spezialität der Region, den „Licor de Lujo“. (Später erfahren wir, dass er Licor de Orujo heisst, für uns bleibt er Lujo, Luxus!)
Leider frischt der Wind in den nächsten Tagen auf, mit Windböen von West bis zu 60 km/h, das ist nicht sehr praktisch, da wir Richtung Norden fahren, und solche Böen von der Seite uns aus dem Gleichgewicht bringen können. Dazu kommt wieder einmal Pech, lange sind wir nebeneinander auf der N630 gefahren, Martin auf dem Pannensteifen, gerade bei einer Autobahn-Ausfahrt, wo alles abgespert ist mit Leitplanken, verliert er plötzlich Luft am Hinterreifen, so schnell, dass er ein paar Hundert Meter das Fahrrad schieben muss, bis wir weg von der Strasse können, um den Schlauch zu wechseln.DSC_3168 Via de la Plata
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Hier hat der Parkplatz ziemlich hohes Gras zwischen den Fugen, und das Tor einen soliden Zaun vorne dran! Ein Plakat hängt da: Se vende (zu verkaufen)  Soso und jetzt? Schon über 60km gefahren und keine Lust mehr, noch 20 km anzuhängen. Die Frau an der Tankstelle nebenan erklärt uns, dass der Camping schon seit 5! Jahren geschlossen ist, aber im Internet steht nichts davon! Wir schauen, ob wir wild campen könnten, aber es ist nicht so einfach in der Nähe von bewohntem Gebiet. Wir finden eine Fluss-Playa mit Bar, trinken da ein alkoholfreies Bier. Für den Strand wurde extra Sand hergebracht und am Ufer verteilt, es sieht hübsch aus. Am Wochenende und wenn‘s heiss ist, sei hier viel los, sagt uns die Frau an der Bar, und ich erzähle ihr, dass wir eigentlich auf den Camping wollten, der nächste jetzt so weit weg sei,…Ihr Mann erklärt uns, naja, hier darf man eigentlich nicht campieren, aber wenn wir das Zelt erst aufstellen wenn es dunkel wird, und so, dass man es von der Bar aus nicht sieht, sei das für ihn schon ok. Solange niemand die Guardia Civil benachrichtige,….
Super, das gibt ein halbwildes Campieren!
Wir verziehen uns an den Strand, kochen unser Abendessen, der Wind wird kühler, die Wolken ziehen schnell und dann beginnt es sogar noch zu regnen, nur kurz, die Sonne kommt wieder und wir erleben den schönsten Regenbogen unseres Lebens!DSC_3185 Via de la Plata
Die Bar hat regen Besuch, auch wir trinken noch ein Glas Wein und als es langsam dunkel wird, stellen wir unser Zelt hinter der Bar auf und kriechen hinein. Beim Geplauder der Gäste schlafen wir ein!
Am Morgen werden wir geweckt vom Gezwitscher der Vögel, es ist ziemlich kühl! Auf der Terrasse der Bar kochen wir unseren Kaffee, lassen das Zelt etwas trocknen und fahren gegen 8 Uhr los. Wir wollen morgens fahren, für den Nachmittag ist wieder Regen gemeldet.DSC_3189 Via de la Plata
Die dunkle Wand sehen wir von weit her auf uns zukommen, aber diesmal erreichen wir die Bar eines Dorfes noch, bevor es zu giessen beginnt! Leider kommt es nicht so gewaltig und als wir weiterfahren sind die Wolken immer noch da und es erwischt uns doch noch.
Um dem Wind ein bisschen auszuweichen, suche ich mit Hilfe des GPS (jaja, es darf auch wieder einmal etwas machen), kleine Wege, durch den Wald dem Fluss entlang. Wir erreichen Hospital de Orbigo, einen  Pilger-Durchgangsort , hier treffen wir das erste Mal auf „den“ Jakobsweg. (hier in Spanien heisst er Camino Francés)
Gerade vor uns ist ein holländisches Paar angekommen, sie sind unterwegs  nach Santiago und fahren viele Kilometer täglich, um in der knapp bemessenen Zeit die ganze Strecke fahren zu können. Am nächsten Morgen sind sie schon weg, als wir aufstehen! Da das Wifi gut ist, bleiben wir hier einen Tag, auch Wäsche steht wieder einmal an, die Kleider sind einfach sehr schnell verschwitzt. Dafür gönnen wir uns ein feines Abendessen!DSC_3196 Via de la Plata DSC_3197 Via de la Plata DSC_3203 Via de la Plata
Auch das gehhört zum Alltag: der tägliche Abwasch wird nur zur Tortur, wenn es nur kaltes Wasser hat!
Bevor wir Leon erreichen, fahren wir den Pilgern entgegen, soviele haben wir noch nie gesehen, Junge und Alte, die einen fröhlich die anderen eher angestrengt, mit Stecken,  manche mit mühsamen Schritten, (Schmerzen?), manche mit riesigen Rucksäcken, andere mit Tagesgepäck. Sogar als wir Nebensträsschen nehmen, begegnen wir ein paar Wanderern, die abseits der langweiligen Strasse laufen.DSC_3208 Via de la Plata
DSC_3191 Via de la PlataMeistens gibt uns der Automat, was wir von ihm möchten!DSC_3242 Via de la Plata
Der Camping von Leon ist auch ausserhalb, sehr ruhig in einem Pinienwäldchen, es hat nur wenig Gäste. Aber doch einige Tourenradfahrer, die hierherkommen, um zu zelten. Wir lernen ein Paar in unserem Alter aus Holland kennen, die auch schon einige Monate unterwegs sind und verbringen viel Zeit in angeregtem Gespräch.
Am nächsten Abend kommt ein älterer Holländer, mit einem super Elektrobike, er ist auf dem Camino von Holland her unterwegs will den CAmino del Norte wieder zurück und hat viel Zeit. Es sind sehr interessante Leute, die wir da treffen!
Den Stadt-Besuch machen wir ganz nobel: Für 2 Euro werden wir von der Camping-Besitzerin in die Stadt chauffiert, sie holt uns abends wieder ab. So können wir ohne Velos durch die Stadt flanieren, schon wieder Sonntag, ich glaube, viele Spanier kommen in die Stadt, einfach um zu flanieren!
In einem Palast sind die Türen geöffnet und da steht: Mercado Medieval! DSC_3214 Via de la Plata Im Innenhof stehen ein paar Marktstände und ein paar mittelalterlich verkleidete Leute. Der Markt wird durchgeführt von Institutionen, die Behinderte begleitet und betagte Menschen betreut. Es werden handgefertigte Sachen und Bastelarbeiten verkauft , Spiele werden angeboten, es „heimelet“ mir! Einer Frau kaufe ich ein farbiges Perlenkettchen ab, strahlend schenkt sie mir ein zweites dazu! Die werden ein Plätzchen an meiner Lenkertasche bekommen!
Als wir aus dem Hof treten, sitzt da einer auf der Bank, ah, der ist ja aus Metall, hei, den kenne ich doch, das ist der „Gaudi“!
DSC_3217 Via de la PlataEr sitzt da vor einem Haus, das er entworfen und „gebaut“ hat. Ich will ein Foto mit ihm, aber das wird schwierig, die Sonne steht so schlecht, dass man sein Gesicht nicht sieht, dann rede ich wieder, wenn Martin abdrückt, … dann hat es noch viele andere Leute, die auch Fotos machen und sich rücksichtslos neben ihn setzen und ewig da sitzenbleiben.IMG_0373 Via de la Plata
Wir schlendern durch die Gassen bis zum Parador San Marcos, einer ehemaligen Pilgerherberge. Das ist ein Gebäude! Einfach unglaublich, was diese Leute früher für Fassaden gemacht haben!
Gebaut als Pilgerherberge und Kloster, nahmen die Mönche hier alle Pilger auf, pflegten und verköstigten sie, es gab verschiedene Bereiche, für die ganz einfachen, armen Pilger, und für die vornehmen und Reichen und  deren Entourage. Irgendwann wurde er umfunktioniert in ein Gefängnis, später in ein Spital, und während des Bürgerkrieges ein Konzentrationslager für politische Gegner des Regimes. Aber jetzt wird hier wieder nobel getan! Der Parador ist heute den Reichen vorbehalten, jedenfalls fürs logieren. („Paradores“ sind staatliche Hotels in alten, erhaltenswerten Gebäuden und deshalb ziemlich teuer)DSC_3230 Via de la Plata

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